08.10.20035 006 Kandidaten stellen sich für die Wahlen zu den Kreistagen der Landkreise und Stadtverordnetenversammlungen der kreisfreien Städte am 26. Oktober 2003 zur Wahl | 07/03

Der Landeswahlleiter informierte im Pressegespräch am 7. Oktober 2003 in der Staatskanzlei, dass für die Wahlen zu den Kreistagen der 14 Landkreise und zu den Stadtverordnetenversammlungen der vier kreisfreien Städte insgesamt 5 006 Bewerber zugelassen wurden. Im Vergleich zu den Wahlen 1998 stieg damit die Anzahl der Bewerber um 570 Kandidaten.

In den 18 Wahlgebieten (14 Landkreise und vier kreisfreie Städte) sind insgesamt 936 Sitze in den Vertretungen zu besetzen. Durchschnittlich entfallen 5,3 Bewerber auf einen Sitz.
Mit 7,7 Kandidaten je Sitz ist die höchste Bewerberzahl in der kreisfreien Stadt Potsdam zu verzeichnen. Dagegen bewerben sich in Frankfurt (Oder) durchschnittlich 3,5 Kandidaten um einen Sitz.

Von den 5 006 Kandidaten ist der Wahlvorschlagsträger bei:

  • 3 877 Bewerbern eine Partei (1998: 3 468),
  • 112 Bewerbern eine politische Vereinigung (1998: 153),
  • 106 Bewerbern eine Listenvereinigung (1998: 76),
  • 900 Bewerbern eine Wählergruppe (1998: 720) und
  • 11 Bewerber treten als Einzelbewerber (1998: 19) an.

Gewählt wird in 93 Wahlkreisen, somit gibt es 93 unterschiedliche Stimmzettel.
Die Parteien SPD, CDU, PDS und GRÜNE/B 90 werden auf allen 93 Stimmzetteln vertreten sein, die FDP auf 91.

Somit bewerben sich die

  • SPD mit 1 081 Kandidaten( 1998: 1088),
  • CDU mit 938 Kandidaten (1998: 892),
  • PDS mit 631 Kandidaten (1998: 590),
  • FDP mit 662 Kandidaten (1998: 482),
  • Grüne/B90 mit 325 Kandidaten (1998: 316),

um Wählerstimmen für die Sitze in allen Kreistagen der Landkreise und Stadtverordnetenversammlungen der kreisfreien Städte.

Von den anderen sieben zugelassenen Parteien wurde folgende Zahl an Bewerbern aufgestellt:

  • Schill 93 (1998: keine),
  • DVU 45 (1998: keine),
  • DSU 59 (1998: 85),
  • FAMILIE 16 (1998: keine),
  • NPD 16 (1998: 2),
  • ödp 10 (1998: 2), und
  • DKP 1 (1998: keine).

Bei den Wählergruppen treten 293 Bewerber für Wählergruppen der Bauern an. Bei der politischen Vereinigung BürgerBündnis freier Wähler stellen sich 111 Bewerber zur Wahl.

Der Anteil der Frauen an den Bewerbern insgesamt liegt bei rund 26 Prozent. Mit rund 38 Prozent stellt die FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS den höchsten Frauenanteil, gefolgt von der politischen Vereinigung BürgerBündnis freier Wähler (37 Prozent).
Um die Abgeordnetensitze in den kreisfreien Städten Potsdam und Cottbus bewerben sich rund 34 Prozent Frauen. Im Vergleich dazu stellen sich in den Landkreisen Prignitz und Oder-Spree nur 18 Prozent Bewerberinnen zur Wahl.
Weitere Informationen zu den Kommunalwahlen 2003 finden Sie im Internetangebot des Landeswahlleiters unter der Adresse www.wahlen.brandenburg.de.

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